Referenzen.

Projekte, die den Markt verändert haben.

Was LAMPERT auszeichnet, lässt sich nicht in Leistungskatalogen beschreiben – sondern an den Ergebnissen ablesen. Unsere Referenzprojekte stehen für Bio-Marken, die Märkte geprägt haben, für Nachhaltigkeitsstandards, die heute Maßstab sind, und für Partnerschaften, die über Jahrzehnte Bestand haben. Jedes Projekt trägt die gleiche Handschrift: systemisch gedacht, wirtschaftlich tragfähig und konsequent an der Realität gemessen.

Zurück zum Ursprung

2006 als Bio-Marke für HOFER (ALDI SÜD Österreich) gestartet, ist Zurück zum Ursprung heute eine der bekanntesten Bio-Dachmarken im europäischen Lebensmitteleinzelhandel. Aufgebaut auf dem LAMPERT-Standard mit seinen acht Grundwerten – darunter Regionalität, Umweltschutz und Tierwohl – verbindet die Marke konsequente Nachhaltigkeit mit lückenloser Transparenz durch die LAMPERT-Datenbank. Zurück zum Ursprung hat bewiesen, dass Bio im Diskont nicht nur funktioniert, sondern neue Maßstäbe setzen kann.

retour aux sources

Was in Österreich mit Zurück zum Ursprung begann, wurde 2022 auf den Schweizer Markt übertragen: retour aux sources startete bei ALDI SUISSE mit dem gleichen Qualitätsanspruch, angepasst an die Besonderheiten des Schweizer Marktes und seiner Landwirtschaft. Die Marke steht für rückverfolgbare Herkunft, standortangepasste Produktion und wissenschaftlich belegte Nachhaltigkeit – und zeigt, dass sich das LAMPERT-System erfolgreich auf neue Märkte und Strukturen übertragen lässt.

Weitere Referenzen

Ausgewählte Projekte und Partnerschaften.

Neben den beiden Dachmarken Zurück zum Ursprung und retour aux sources hat LAMPERT über die Jahre eine Vielzahl weiterer Projekte begleitet – von der Entwicklung einzelner Produktlinien über die Beratung von Handelsunternehmen und Regionen bis hin zu wissenschaftlichen Kooperationen und politischen Initiativen. Eine Auswahl:

Gemeinschaftsverpflegung wirtschaftlich und nachhaltig gestalten.

Mensen sind Orte des Alltags – laut, schnell und unter Kostendruck. Wer hier auf Bio umstellt, sendet ein Signal, das weit über den Tellerrand hinausgeht.

Im Mai 2019 beauftragte die Österreichische Mensen GmbH (ÖMBG) das LAMPERT-Team mit der Entwicklung eines Konzepts für die nachhaltige Beschaffung von Lebensmitteln. Auf Initiative von Direktor Meinhard Lukas stellte die Johannes Kepler Universität Linz als erste österreichische Universität ihre Verpflegung schrittweise auf biologische und regionale Produkte um — bei gleichbleibenden Preisen für die Studierenden. Dabei werden an der JKU täglich bis zu 1.500 Mahlzeiten ausgegeben. Der erste Schritt: die vollständige Umstellung auf Bio-Fleisch, Bio-Wurst und Bio-Geflügel.

„Die JKU konzentriert sich in Lehre und Forschung auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Wollen wir dabei glaubwürdig sein, müssen wir auch auf unser Alltagsverhalten am Campus achten."

— Meinhard Lukas, Direktor der JKU Linz

Von der Rezeptur bis zur Rückverfolgung — alles aus einer Hand.

Das LAMPERT-Konzept für die ÖMBG war kein reines Strategiepapier. Es war ein umsetzbarer Fahrplan — entwickelt für den Betrieb unter realen Bedingungen einer Großgastronomie.

Dazu gehörten die Analyse aller bestehenden Rezepturen, die Auswahl geeigneter Bio-Lieferanten, die Einrichtung der Rückverfolgbarkeit, die Anpassung und Neuentwicklung von Rezepten sowie die Sensibilisierung des Küchenpersonals. Eingeführt wurde das neue System schrittweise — beginnend mit Pilotprojekten, die zeigten, was im laufenden Betrieb funktioniert, bevor die vollständige Umstellung folgte.

Mehr als eine Umstellung. Ein Zeichen.

Als öffentliche Einrichtung trägt die JKU Vorbildfunktion — und hat sie mit diesem Schritt wahrgenommen. Die Umstellung bedeutete: keine Massentierhaltung mehr auf den Tellern der Studierenden, weniger ökologischer Fußabdruck im Campus-Alltag, mehr Transparenz über Herkunft und Qualität der Zutaten. Und der Beweis, dass all das möglich ist, ohne das Portemonnaie der Studierenden zu belasten. In den österreichischen Mensen wurden 2018 österreichweit rund 350 Tonnen Fleisch und Wurstwaren verarbeitet — allein ein Zehntel davon entfiel auf die JKU. Jede Tonne, die seither aus biologischer Haltung stammt, ist ein Ergebnis dieser Entscheidung.

Qualitätsstandards für authentische Naturprodukte.

LAMPERT entwickelte für die Alpenmedizin GmbH, eine Tochterfirma der M.C.M. Klosterfrau Healthcare GmbH, den Original Alpenmedizin Standards – umfassende Nachhaltigkeitsrichtlinien für Landwirtschaft und Verarbeitung in Produktkategorien wie Kräuter, Honig, Frucht, Ölsaaten, Essig, Öl, Saft, Destillat und Salz.

Die Herausforderung war klar: Wie bewahrt man die Authentizität und Qualität natürlicher Rohstoffe über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Landwirtschaft bis zum Endprodukt? Die Antwort war ein Standard, der Qualität nicht durch Zertifikate verspricht, sondern durch kontinuierliche Kontrolle sichert.

Alpenmedizin ohne Kompromisse.

LAMPERT entwickelte definierte Qualitätskriterien und übernahm Qualitätssicherung und Audits bei Rohstofflieferanten. Die Lieferanten wurden qualifiziert, jedes Alpenmedizin Endprodukt freigegeben und damit das Alpenmedizin Zeichen vergeben. Darüber hinaus unterstützte LAMPERT bei der Auswahl geeigneter Bio-Rohstofflieferanten (Sourcing), fachspezifischer Beratung in Landwirtschaft und Verarbeitung sowie der vollständigen Rückverfolgbarkeit von Produkten und Rohstoffen. Systematische Ursachenanalyse bei Abweichungen stellte sicher, dass der Standard nicht in Ordnern lag, sondern gelebt wurde.

Baby- und Milchnahrung mit Verantwortung – Von Geburt bis zum 1. Geburtstag.

Milch- und Babynahrung ist für Verbraucher:innen ein besonders sensibles Produkt, denn sie ist der Start in ein gesundes Leben der eigenen Kinder.

Eltern legen daher prioritär Wert auf Bio-Zertifizierungen, Transparenz und die Herkunft der Zutaten (Market Research Report).

Baby- und Milchnahrung mit höchstem Standard – 100% palmölfrei.

Bei LAMPERT entwickelten wir eine einzigarte Milch- und Babynahrung, die wesentlich mehr lieferte, als Bio zu sein. Für HOFER und Zurück zum Ursprung entstand eine Milchnahrung, die aus regionaler Heumilch hergestellt wurde und die den strengen LAMPERT-Standard erfüllt. Aufgrund des hochwertigen Rohstoffes und Verarbeitung enthielt die Milchnahrung die wichtige Palmitinsäure ohne, dass wir auf Palmöl zurückgreifen mussten. Neben Anfangs- und Folgemilchen aus Bio-Kuh- und Ziegenmilch, gab es auch diverse Babynahrungsprodukte, wie Gläschen und Breie.

Mit der Einführung der Bio-Milch- und Babynahrungs-Produktlinie wurden neue Standards in Bezug auf Qualität, Transparenz sowie Nachhaltigkeit gesetzt.

Von der Rezeptur bis zur Rückverfolgung – alles aus einer Hand.

Das Konzept für die Zurück zum Ursprung Bio-Babynahrung setzte strikt auf die native Qualität der Rohstoffe und den bewussten Verzicht auf Zusatzstoffe.

Verzicht auf tropische Öle

Unsere Bio-Babynahrung war die erste in Österreich, die gänzlich ohne Palmöl und Kokosöl auskam. Durch den Einsatz von Bergbauern Bio-Heumilch aus der steirischen Region Murau als Vollmilch wird das für die Entwicklung wichtige Fettsäureprofil auf natürliche Weise sichergestellt.

Authentische Regionalität

Alle wertbestimmenden Zutaten stammten aus regionalen Wertschöpfungsketten.

Höchster Qualitätsanspruch

Gemäß den österreichischen Beikostempfehlungen wurde auf den Zusatz von Mono- und Disacchariden, Salz sowie Aromen verzichtet. Auch Emulgatoren oder Stabilisatoren fanden sich nicht im Sortiment.

Einzigartige Transparenz

Mittels Chargencode oder Mindesthaltbarkeitsdatum ließ sich die Herkunft der Rohstoffe in Echtzeit bis zu den Ursprungsbäuerinnen und -bauern nachverfolgen.

Bewiesene Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeitsleistungen der Landwirtschaft wurden zusätzlich vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) mithilfe der SMART-Methode bewertet und in Relation mit herkömmlicher Landwirtschaft gesetzt. Die Ergebnisse waren transparent auf Verpackung und online einsehbar.

Ein Zeichen für die nächste Generation.

Das Angebot umfasste ein Gesamtsortiment mit Säuglingsmilchnahrung, Gläschenkost und Getreidebreien. Die Herstellung nach dem Prüf Nach!-Standard ging dabei weit über die EU-Bio-Verordnung hinaus und bewies, dass konsequenter Umwelt- und Tierschutz im großen Maßstab möglich ist.

Nachhaltige Pflege – Bio-Kosmetik, die weiter geht.

Erfrischend, pflegend und vollgepackt mit wertvollen Inhaltstoffen, selbstverständlich ohne Mineralöle – das war das Geheimrezept der Zurück zum Ursprung Bio-Naturkosmetiklinie. Mit feinsten Rezepturen aus wertvollen Ölen und nachhaltigen Zutaten, die bis zu den Ursprungs-Bäuer:innen rückverfolgbar waren.

Im Frühjahr 2022 wurden erstmals fünf Bio-Kosmetikprodukte in das dauerhaft erhältliche Sortiment übernommen: Shampoo und Duschgel, Deo, Handcreme, feste Pflegeseife und Lippenbalsam.

Rückstands- und pestizidfrei – Qualität ohne Kompromisse.

Die gesamte Produktpalette war rückstands- und pestizidfrei. Das ist nicht selbstverständlich in der Kosmetik-Industrie – es erforderte echte Zusammenarbeit mit Bäuer:innen, strikte Kontrollen und volle Verantwortung über die gesamte Wertschöpfungskette. Alle Wirköle stammten aus nachhaltiger Produktion und kamen aus regionalen Quellen. Sanddornbeeren, Sonnenblumen und Hanf – die wertvollen Inhaltsstoffe wurden aus diesen Rohstoffen gewonnen und waren bis zu den Ursprungs-Bäuer:innen online rückverfolgbar.

NÄCHSTER SCHRITT.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was möglich ist.

Ob konkretes Projekt, strategische Frage oder erste Orientierung – wir freuen uns auf den Austausch. Schreiben Sie uns oder rufen Sie direkt an. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.

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